Ich bin ermüdet, ermüdet von meinem gespielten lachen und meiner Darstellung ein gutes Leben zu haben. Meine Fassade die ich mir mühsam aufbaute und immer zu pflegen wusste, bricht allmählich in sich zusammen. Meine Augen sehen leer aus, das funkeln was sie einst hatten ist erloschen. Ich bin so kraftlos und schwach geworden. Das starke selbstbewusste Mädchen was ich einst war, gibt es nicht mehr. Ich bin eine Hülle meiner selbst geworden, und trage mich mühsam durch mein Leben. Ein Blick in den Spiegel und ich fühle mich bestätigt von meinem denken. Meine Klingen sind verstumpft, aber das hindert mich nicht ab sie zu benutzen. Erneut wollte ich die Leere aus mir heraus schneiden, für einen Moment wissen das ich noch existiere. Die Schnitte werden tiefer, und die Wunden öffnen sich immer mehr. Das Blut fließt an meinen Beinen herunter, und trifft auf die kalten Fliesen meines Badezimmers. Ich lasse mir heißes Badewasser ein und lege mich hinein. Das Blut ist mit der Zeit getrocknet und verklebt, ich streiche mit meiner Hand über meine Wunden entlang. Versuche die Wunden zu reinigen und meine Haut von den Blut zu befreien. Das Wasser färbt sich rot, zuerst ist es nur ein schwaches rot. Aber mit der Zeit wird es immer dicker, die Wunden beginnen neu zu bluten. Ich lehne mich zurück und fühle mich nicht besser als zuvor. Es hat sich nichts an meinem Gefühl geändert, nur an meinem Körper. Bei dem Anblick der vielen Öffnungen, breitet sich ein ungutes Gefühl in mir aus. Wie weit muss ich noch gehen um Erlösung zu finden? Niemals könnte ich so tief schneiden, um den inneren Schmerz zu betäuben. Es ist nahezu unmöglich aus diesem Kreis zu entfliehen, wen ich nicht bald beginne zu kämpfen. Doch die Kraft zum kämpfen habe ich verloren, ich habe mich selbst verloren. Die Depressionen haben mich erneut eingenommen und bestimmen nun mein Leben. Die Depressionen sind wie alte Freunde, die immer wieder zu dir zurück kommen und dich doch wieder verlassen. Mittlerweile habe ich in ihr eine gute Freundin gefunden, ich bin mir sicher das sie mich nicht zerstören will. Sie möchte doch nur das ich meine Fehler einsehe, und das ich einsehe das ich ein schlechter Mensch bin. Sie will mich vor der grausamen Welt dort nur beschützen und lässt es nicht zu das ich mein Haus verlasse. Sie schützt mich vor der Menscheit und beschützt mich in meinem dunklen Zimmer. Sie hat es in der Hand und bestimmt über mich, aber ich nehme es ihr nicht übel. Denn ohne sie hätte ich ein Leben voller Glück und Zufriedenheit, und ob ich mit diesem Leben zurecht kommen würde bezweifel ich. Wenn ich nicht das Depressive Mädchen bin, was bin ich dann? Was würde ich dann aus meinem Leben machen? Ist es das was ich mir wirklich wünsche, Glücklich zu sein? Ohne all die Sorgen und Zwänge zu leben? Ich weiß es nicht, es ist sind Fragen die ich nicht beantworten kann.
ich bin immer für dich da, jede sekunde! und ich würde dich so gerne glücklich machen.. ich liebe dich.♥
AntwortenLöschenSag mir bitte wer du bist. ♥
Löschenniemals.. ♥
LöschenIch bitte dich darum, woher kennst du mich?
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