14, Mai 2013

Niemand von euch sieht es, niemand von euch sieht wie schlecht es mir doch geht. Das ich mich Wochenlang bei niemandem melde, das ich nicht mehr in die Schule gehe, das ich das Haus nicht mehr verlasse. All dies ist euch egal, ich weiß es. Niemanden scheint es doch wirklich zu interessieren wie es mir geht. Niemanden interessiert sich dafür wie sehr ich zerfalle. Doch muss ich immer für die anderen da sein ,immer versuchen zu helfen. Aber wenn es um meine Gefühle geht, bin ich jedem gleichgültig. Meine Gedanken werden wieder dunkel und wenden sich dem Freitod zu. Wohlmöglich hängt es damit zusammen, das ich niemanden habe. Ich bin zu einem einsamen Menschen geworden, ich fühle mich nicht nur alleine, nein ich bin alleine. Dieses Leben ist so trostlos geworden, ohne jegliche Sinn oder einer Perspektive. Zu viele Nächte verbringe ich mit meiner Klinge zusammen. Es mag absurd klingen, aber Mometan ist das Selbstverletzen das einzige was mich hält. Das einzige was mich zurück in das Leben hohlt und doch davon befreit. Es waren zu viele Hilfeschreie, die ich euch zeigte. Doch ihr habt keinen einzigen davon gesehen, nicht einen einzigen. Ich gebe es auf, ich gebe mich auf. Mit allen mitteln habe ich es versucht zu zeigen. Doch wenn ihr es nicht sehen wollt, dann werdet ihr es auch nie sehen. Ich kann und möchte es nicht mehr länger ertagen, es wird sehr bald unerträglich sein. Mich würde niemand vermissen, das ist mir bewusst. Es gibt 7 Milliarden Menschen und ich bin nur einer davon. Ein kleiner, unbedeutender Mensch, in einem Leben welches nicht für mich geschaffen worden ist. Mein Ziel war es doch immer, etwas zu erschaffen was für die Ewigkeit ist. Doch ich bin zu Machtlos um etwas bewirken zu können. Vor allem, wen man sich alleine in dieser Welt befindet. Und es niemanden gibt, der dich auch nur ansatzweise unterstützen würde.

''Der Schlaf wird kürzer, die Nächte länger und die Gedanken immer dunkler.''

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