08, Dezember 2012

Die Bässe lassen den Boden unter uns vibrieren, die Musik ist so laut das ich niemanden reden hören. Und ich bin mitten in der Meute drinnen, eingengt von den fremden Körper die um mich herum zu der Musik tanzen. Die Musik ist schlecht, nicht in dem Sinne von einer schlechten Qualität, auch wen die Musik unter den Bässen untergehen zu scheint. Nein, sie ist einfach schlecht da es nicht meine Richtung ist, gerade erst wurde das Lied von Rihanna angespielt. Ich greife den Arm meiner Freundin und wir versuchen uns heraus aus der großen Menschenmasse zu kämpfen, von allen Seiten spüren wir fremde Körper und ich möchte einfach nur weg. Als wir es aus der Masse heraus geschafft haben, lasse ich die Hand meiner Freundin los und nehme noch einen Schluck von meinem Bier. Sie kommt etwas näher an mich heran und brüllt mir etwas in mein Ohr, was ich keines weges verstehe. Aber dann sehe ich schon das G. sich ebenso wie wir, vor wenigen Sekunden, aus der Masse drängelt und auf uns zu kommt. Natürlich kommt er gleich auf mich zu und nimmt mich wie selbstverständlich in den Arm und wir gehen mit ihm zu einigen nahe gelegenden Sitzplätzen. Er fragt mich wieso ich gegangen sei und ich zucke lediglich mit den Schultern. Ich wollte doch einfach nur weg, weg von ihm. Mir ist es immer noch unerklärlich wieso er den ganzen Abend lang bei uns sein möchte. Meine Freundin und er haben sich bereits hingesetzt während ich noch einen weiteren langen Schluck von meinem Bier genommen habe. Er schaut zu mir hoch und zieht mich auf seinen Schoss, das ich dies eigentlich nicht will, merkt er natürlich nicht. Ich seufzte leise auf und schaue ihn dann mit einem gezwungenem lächeln an. Wir versuchen uns darüber zu unterhalten wie der Abend weiter gehen kann, und weshalb er hier nun ist. Aber auf alle Fragen höre ich nur diesen einen Satz heraus: Ich bin hier, weil ich hier bei dir sein möchte.  Ich bemühe mich das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken allerdings fällt mir dies schwer. Meine Freundin ist mittlerweile anderweitig mit einem Typen beschäftigt, und so weiß ich das ich auf ihre Hilfe verzichten kann. Ich merke wie G. meinen Blick zu ihm sucht, und ich halte dem Blick zu der Bar stand, bis er mein Gesicht zu seinem zieht und unsere Blicke sich treffen. Er zieht mich etwas näher an sich heran und ist bereit mich zu küssen, und ich bin ebenso bereit aufzustehen und zu gehen. Als sich unsere Lippen beinahe berühren drehe ich meinen Kopf wie automatisch weg und er streift nur meine Wange. Panisch schaue ich mich in dem Raum herum, um zu sehen ob hier Menschen sind die mich kennen und erneut falsches denken würden. Einige male rennt an uns eine Ehemalige Freundin entlang, aber sie merkte nichts von meiner Anwesenheit, da sie sich in einem vollkommenen Rauschzustand befand. Der Abend geht wie folgt weiter, ich bemühe mich sehr darum ihn nie wieder anzuschauen zu müssen, oder seinen Körper mit meinem in Berührung zu bringen. Ich bekomme noch einige Male einen Kuss auf die Wange, ebenso wie Umarmungen von hinten. Es fühlt sich alles so falsch an, und ich verabscheue seine Nähe zutiefst. Als es endlich 5 Uhr Morgens ist will meine Freundin gehen, und ich bin froh das ich seine Wärme nicht mehr spüren muss und nun endlich wieder erlöst bin, nur für wie lange?

3 Kommentare:

  1. Hallo Amanda.
    Ich habe keine Probleme damit, mich täglich zu wiegen. Es ist eher das Problem, DASS ich mich wiege, wodurch meine Laune ziemlich stark sinkt.
    Es tut mir leid für dich, dass du ähnlich so viel wiegst wie ich. Aber irgendwann werden wir das auch mal vielleicht schaffen.
    Liebe Grüße, Miri.

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    1. Hast du denn einen 2. Account, oder irgendetwas wo wir ungestört schreiben können?

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  2. Ich mag deinen Schreibstil und deine Bloggestaltung :)

    http://crumbling--like--pastries.blogspot.de/

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