Die Zeiten werden immer düsterer, ich finde mich nicht mehr wieder. Die vergangende Woche war so schwer für mich, auch wenn ich es mir nicht erklären konnte wieso ich so leide. Fest steht das es so nicht mehr weiter gehen kann. In der letzten Woche, war ich dreimal betrunken. Meinem Schmerz mit Hilfe des Alkohols zu betäuben scheint mir eine gute Möglichkeit, bis ich mich damit selbst töte. Das meine Mutter mittlerweile regelmäßig die Bierflaschen aus meinem Zimmer suchen darf, ist zur Normalität geworden. Doch wen sie etwas hochprotzentiges findet, dann akzeptiert sie es leider nicht so leicht. Am Montag wurde mir alles erneut zu viel, und ich trank, dazu nahm ich noch eine Überdosis Schmerztabletten. So viel kann gesagt sein, es war die Schlimmste Nacht meines Lebens. Ok, vielleicht nicht die Schlimmste, aber sie kommt sehr nah dran. Dazu weiten sich die Narben auf meinen Armen sowie Beinen weiter aus, und ich möchte es einfach nicht mehr stoppen. An einen See oder ins Freibad werde ich mit diesem Aussehen sowie niemals mehr können. Jede Nacht blicke ich viel zu lange in den Spiegel und finde immer mehr Dinge an mir die mich unglücklich machen, und ein Gefühl von Ekel und Scham in mir auslösen. Mein Körper zerstört mich, früher war er erträglich. Aber mittlerweile raubt er mir alle Kraft und zieht mein letztes Selbstbewusst sein herunter. Ich bin so unglücklich mit meinem Aussehen, meinem Charakter und meinem Leben. Aber wer ist das in dieser Zeit schon nicht? Sterben möchte ich allerdings nicht. Es gibt immer noch Dinge in dieser Welt die ich sehen, und fühlen möchte. Das alles kann es noch nicht gewesen sein, da ist mehr dahinter, das weiß ich. Das Glück versteckt sich nur Hinter einen Schattenwand, die gebrochen werden muss. Und genau diese, werde ich eines Tages brechen. Egal was es kostet und für einen Mut verbraucht, ich werde es tun.
Was du schreibst kommt mir nur zu bekannt vor. Aber es freut mich auch zu lesen, dass du nicht aufgeben willst..
AntwortenLöschenFühle dich gemocht.. ♥