Der Hass beginnt schon am frühern Morgen, ich bin noch nicht einmal wirklich erwacht und spüre schon den Druck in mir. Den Druck mir die Klinge zu nehmen und in meine Haut zu schneiden. Sie liegt neben mir, doch ist noch unberührt, seit genau einer Woche. Im Normalfalls, beginnt diese Phase erst gegen den späten Abend, wenn nicht sogar erst in der Nacht. Wenn ich alleine bin, und niemand meine Schreie hört. Doch das ich am Morgen erwache und es jetzt schon war nehme und am Ende bin, ist mir neu. Meine Gedanken werden immer dunkler, und meine Schreie immer lauter. Es ist als sei ich in einem Kerker gefangen, umgeben von Spiegeln. Und in diesen Spiegeln sehe ich nicht mein Aussehen sondern meinen Charakter. Er ist abgrundtief hässlich, und lacht mich mit seinem grässlichen Lachen aus. Es tut alles so weh, jeder Gedanke, jeder Schritt. Alles fällt mir so unglaublich schwer, ich kann meine Gedanken nicht mehr sammeln. Es scheint alles so aussichtslos, und dunkel. Das ist auch der Grund, weswegen ich in letzter Zeit nicht viel bloggte. Mir fällt es schwer die Motivation zu finden, wenn ich mit mir selbst einen Kampf ausführe. Ich hoffe das es alles bald ein Ende hat, ob dieses Positiv oder Negativ sein wird, werde ich mit der Zeit sehen.
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