20, Februar 2013 

Mein kaltes Herz schlägt tief in meiner Brust, mit jedem Schlag verteilt es mein Blut durch meinem Körper. Ich spüre wie das Blut durch meine Arm läuft und pocht, es ist kein gutes Empfinden. Mein Herz ist umhühltvon einer schwarzen Ebene, fast so als wäre es erfroren. Vielleicht ist es dies schon, ich kann nur über das Gefühl schreiben. Es schreit förmlich, es ist ein brennender und doch eisiger Schmerz den ich in meiner Brust wahr nehme. Ich überlege nicht lange und greife zu meinem Skalpell welches sich neben mir befindet. Etwas ist tief in mir, dort befindet sich etwas. Und was auch immer es ist, es möchte endlich Erlösung finden. Mein Skalpell funkelt in der Tiefschwarzen Nacht und ich setzte es an und drücke es gegen meine Brust. Es ist ein ziehen, meine haut öffnet sich. Ich schneide einen senkrechten Schnitt über meinen Körper. Das Blut strömt in riesigen Massen aus meiner Öffnung hinaus, und läuft an meinem Körper hinunter. Meine Waffe fällt zu Boden als ich sehe das mein Blut die Farbe der Schwarzen Nacht angenommen hat. Etwas schreit in mir, aber ich bin es nicht, ich höre es eindeutig das es von innen kommt. Mit meiner gesamten Kraft nehme ich mein Herz und entreiße es, ich spüre wie es sich von meinem restlichen Körper löst. Mit einem Ruck entreiße ich es und halte es in meiner Hand. Ich schaue auf mein Herz und sehe wie es ebenfalls Schwarz gefärbt ist. Das pochen spüre ich auf meiner Hand, wie es immer unregelmäßiger wird und sich verlangsamt. Das restliche Blut welches an meinem Herz klebt, tropft auf den Boden. Die Schreie verstummen allmählich, ich atme auf. Dort, wo sich  mein Herz soeben noch befand, breitet sich das Gefühl der Wärme aus. Und ich spüre nahezu wie sich die Erlösung und das Gefühl des Glückes in mir ausbreitet. Ich muss zu lachen beginnen, als ich an meinem Körper hinunter sehe. Der eine riesige Öffnung offenbart aus welcher das schwarze Blut hinaus strömt. Mein lachen wird lauter, es wird ein schallendes Lachen. Ich bin endlich erlöst von dem Dämon, der sich so lange in mir befand. Es vergehen noch einige Momente bis sich das Glück vollkommen ausgebreitet hat, und ich mein Blutüberlaufendes Herz fallen lasse und meine Augen schließe, vielleicht für immer.


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1 Kommentar:

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    Wäre lieb wenn Du mitmachen würdest
    Liebe Grüße

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