22, Oktober 2012

Ich schaue mich um, ich betrachte mich im Spiegel. Was ist nur aus mir geworden? Was ist mit mir passiert? 
Was für ein Mensch bin ich geworden? Oder war ich schon immer dieser Mensch der ich bin?
Die Schreie meiner Mutter verstummen, als ich mich gegen die Türe lehne und gegen meinen Druck versuche anzukämpfen. 
Die Tränen fließen an meinen Wangen herunter und tropfen auf den Boden. 
Mein Kopf hämmert, die schreie sind verstummt, mein Arm pulsiert, - ich spüre wie das Blut durch meine Adern pumpt. 
Es tut so sehr weh, es tut innerlich so weh. Ich kann das nicht mehr lange durchhalten, dabei muss ich es doch. 
Schmerzen durchziehen meinen Körper während die Tränen sich auf dem Boden sammeln und einen Ozean bilden. 
Ein Griff weiter liegt die Erlösung, mein Atem wird flach als ich zu ihr sehe. Sie funkelt, sie sieht so wunderschön aus.
Meine Arme sind fest um meine Beine umschlungen, ich konzentriere mich auf den Druck. Wie jeder Teil meines Körpers vibriert und schreit. 
Mein Herz schreit so laut, ich wünschte ich könnte es mir hinaus schneiden das dieser Schrei verstummt. 
Meine Seele aus mir heraus schneiden, das diese Last von mir fällt. 
Der Schmerz soll nurnoch nach lassen, mir ist kalt und warm zugleich. Mein Atem wird flach, mein Arm pulsiert. 
Die Tränen prasseln auf die Erde hinab, sie haben die Farbe gewechselt. Ich bin frei, es ist als wen ich fliegen würde. 
Mit einem mal sind alle meine Sorgen verflogen, der Schmerz existiert nun nicht mehr. Der pulsierende Arm hat zu schweigen begonnen, 
meine Seele schweigt für einen Moment. Das schweigen hat begonnen, nur wie lange hält es diesmal an?

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