#14

Wozu das alles noch, wozu? Ich frage es mich jeden Tag mehr und mehr. Dieses Gefühl nichts wert zu sein, es reißt mich in eine unendliche Tiefe, und nichts scheint mich dort heraus zu hohlen. Meine Freunde sie gehen feiern, in großen Gruppen strömen sie durch die Städte, und ich? Ich sitzte in meinem Bett und bin dabei mir meine Arme aufzuschneiden. Diese Leere, sie macht mich so unendlich fertig ich kann das hier alles einfach nicht mehr. Es tut tief in mir zu sehr weh, um lächeln und kämpfen zu können. Ich kann so einfach nicht mehr weiterleben, es macht alles keinen Sinn mehr. Sehe doch wie ich mich dem Ende langsam aber sicher nähere. Und wer ist dabei mich aufzufangen, niemand. Das ich wirklich gelaubt habe ihr wärt für mich da, war ein Fehler. Wieso habe ich so etwas bescheuertes wirklich ernstgenommen und an euren Worten glauben und Hoffnung gefunden? Wen ich die Wahl hätte zwischen dem unendlichen Leben oder dem schnellen Tod, würde ich den Tod vorziehen. Ich würde ihn vor alles vorziehen, nichts ist wichtiger als der Wunsch endlich für immer schlafen zu können. Wie es wohl wäre wen du spürst wie deine Seele nun endgültig den Körper verlässt? Du denn letzten Atemzug nimmst, der letzte Herzschlag vorüber ist und den langen weg des leidens endlich verlassen darfst? Raus aus dieser Hölle, raus aus diesem Leben, endlich hinein in das echte Leben. Das echte Leben spielt sich dort oben, irgendwo im Nirvana ab. An einem Ort wo es keine schmerzen gibt, niemand unter Depressionen leidet. Ein Ort, wo du endlich zu dir selbst findest, ein Ort wo du endlich glücklich sein kannst. Da du mit dem ersten Kapitel, das sich Leben nennt, abgeschlossen hast. Ich möchte endlich weg, weit weg, von dieser Welt, am liebsten sofort. Es beginnt doch alles wie früher, der ganze Hass. All der Schmerz, es beginnt von vorne. Nur diesmal bin ich bereit weiter zu gehen und mich nicht darauf einzulassen Hilfe zu bekommen. Ich brauche keine Hilfe, mir geht es gut. Ja es geht mir gut, ich will doch nur endlich Tod sein, mehr nicht. Es ist alles so einsam und dunkel geworden, gefangen in dem Leben, gefangen in mir selbst. Will das Haus verlassen, will durch diese Tür gehen, will heraus aus dieser Hölle. Aber ich kann es nicht, ich kann mich nicht überwinden hinaus zu gehen, nein. Stadtdessen bin ich gefangen in diesen 4 Wänden, Wände können so laut schreien. Kein Sinn mehr, keine Perspektive mehr. Alles ist erloschen, es ist nicht mehr sinnlos, es ist zuende. Mit diesem Leben habe ich schon abgeschlossen, ich werde niemanden vermissen. Was sollte mir an diesem Leben fehlen? Der ganze Schmerz? Nein, allerhöchstens meine beste Freundin. Aber sie werden alle ohne mich klarkommen, es ist besser wen ich endlich weg bin, für immer! Das einzigste was ich bräuchte, wäre doch nur ein bisschen Liebe, das Gefühl etwas wert zu sein und nicht nutzlos zu sein. Aber diese Dinge werde ich niemals haben, es hat sich alles erledigt. Deshalb bräuchte ich nur die perfekte Tragödie für meinen Tod, ich bin fertig bin diesem Leben. Das Gefühl als Leblose Hülle durch die Straßen zu gehen, ist stärker den je. Das lachen habe ich verloren, unter meinen Freunden bin ich der Psycho. Ich bin anders, man sieht und merkt es mir an. Ich möchte doch nur einmal das Gefühl haben etwas wert zu sein, mehr nicht und dannach werde ich mich auch sofort auf meinen Tod vorbereiten. Nur eine kleine Geste zu meinem Abschied, bitte?

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